Mit Zügen zum Finale nach Berlin

Während in Rhöndorf die Lichter ausgehen, steigt in Bonn die Euphorie weiter an. Zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft reisen Hunderte Fans im Zug mit.

Wieder Finale, jedoch wieder gegen Meister Berlin. Als bis zum Anschlag kämpfende Baskets am 10. Mai in einer Defense-Schlacht Berlin mit 60:53 niederringen, feiern 4000 Zuschauer den 2:2-Serienstand wie die Meisterschaft.

Noch auf der Tribüne beschließen Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und Stadtwerke-Chef Hermann Zemlin eine ausreichende Zahl von Bussen zum entscheidenden 5. Finale in Berlin, während Baskets-Präsident Wiedlich einen weiteren Sonderzug aufs Gleis stellen will. Alles binnen 48 Stunden.

Im Sonderzug nach Berlin

Mehrere Busse und ein Zug – die Baskets brauchen im Finale in Berlin die Unterstützung ihrer Fans und planen innerhalb von nur 48 Stunden Sonderfahrten in die Hauptstadt. Die logistische Herausforderung wird gemeistert. Rund 1800 Fans starten nach Berlin. Kurz vor dem Halbzeitpfiff führt Bonn, wäre zu diesem Zeitpunkt Deutscher Meister und für die Euroleague qualifiziert, hätte aber keine ausreichend große Halle zur Teilnahme auf Europas Basketball-Gipfel. Dann verlassen die Baskets ihre Kräfte. Es wird deutlich: 68:91. Berlin ist wieder Meister.

1999